Wieder in Schweden

20.07.2008 Falkenberg
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In der Nacht war der Regen so stark, dass wir mehrfach davon geweckt wurden. Auch heute Morgen sah alles sehr trübe aus. Als wir gegen 11 Uhr in Oslo aufbrachen wurde der Regen immer stärker. Streckenweise musste ich den Scheibenwischer auf der stärksten Stufe laufen lassen. Bei solch einem Wetter hatten wir schon den Besuch in Göteborg so gut wie abgeschrieben, aber es kam dann doch anders. Etwa 50 km vor Göteborg wurde der Regen schwächer und am Horizont erschienen sogar blaue Streifen. Als wir gegen 16 Uhr die Stadt erreichten, lachte bereits wieder die Sonne durch immer größer werdende Wolkenlöcher.
Wir fanden auch direkt in der Innenstadt einen geeigneten Parkplatz (E11.97076 N57.70221). Anschließend machten wir einen gemütlichen Rundgang durch die Altstadt. Viel gibt es allerdings in Göteborg nicht zu sehen. Die Stadt macht einen gepflegen und großzügigen Eindruck.



Durch die Sonnenstrahlen wurden viele Menschen aus ihren Löcher gelockt und die Straßencafés und -restaurants waren gut besucht. Auch wir legten eine Pause ein und genehmigten uns einen Cappuccino und ein Stück Kuchen. Nach etwa 1.5 Stunden hatten wir vom Hafen über die Markthallen bis zum Dom so ziemlich alles Sehenswerte gesehen.
Wir setzten dann unsere Reise noch für gut 100 km fort und erreichten gegen 19 Uhr das mittelalterliche Städtchen Falkenberg. Inzwischen hatte sich der Himmel soweit aufgeheitert, dass eindeutig das blau dominierte. Die Hafenstadt Falkenberg liegt an der Mündung des lachsreichen Ätran in den Kattegatt.



Auf unserem Spaziergang durch das Zentrum sahen wir charmante kleine Holzhäuser und am anderen Ufer des Flusses die Fundamente der mittelalterlichen Burg. Aus dieser Zeit stammt auch die St. Laurentius Kirche mit ihrem romanischen Kirchenschiff.



Der Innenraum ist vollständig mit Resten spätromanischer und frühgotischer Fresken bedeckt. Auch die Falkenberg Kyrka ist zumindest von ihrem Äußeren her sehenswert. Das Wahrzeichen der Stadt aber ist die den Fluss überspannende Tollbron (Zollbrücke) die in den Jahren 1756 bis 1761 erbaut wurde und die besterhaltene Steinbrücke Schwedens ist.
Nachdem die Sonne untergegangen war, zogen wir uns in unser Wohnmobil zurück und gönnten und die beiden letzten Dosen Bier aus unserem Reiseproviant.

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