Einige Wochen bevor die Reise losgeht, werde ich unser Wohnmobil zum
Hamburger Hafen fahren, von wo es dann die gut dreiwöchige Schiffsreise nach
Buenos Aires antreten wird. So um den 1. November 2009 werden dann Inge und
ich mit dem Flugzeug unserem Wohnmobil hinterher reisen und hoffen, dass es
auch wohlerhalten seinen Zielhafen erreichen wird. Da die Ankunft des
Schiffes nie tagesgenau vorhergesagt werden kann, werden wir wohl vor
unserem Auto dort sein. Ich bin überzeugt, dass uns die Tage in Buenos Aires
nicht langweilig werden.
Wenn dann alle Teilnehmer und die Wohnmobile eingetroffen sind, startet die
Reise. Der Reiseplan sieht folgenden Verlauf vor:
1. Woche
Offizieller Beginn der Panamericanatour ist der Tag, an dem die
Tourteilnehmer ihre Fahrzeuge aus dem Hafen holen. Nachdem die Formalitäten
dazu erledigt sind, haben wir uns ein Abendessen in einem schicken
Restaurant in Buenos Aires redlich verdient. Hier erfolgt die offizielle
Begrüßung.
Am nächsten Tag schauen wir uns die Hauptstadt Argentiniens genauer an. Wir
besuchen unter anderem die Plaza de Armas mit dem rosafarbenen
Regierungsgebäude, das Stadtviertel La Boca mit den bunten Häuserfassaden,
sowie den Friedhof in Recoletta, wo auch das Mausoleum von Evita zu finden
ist. Krönender Abschluss des Tages bildet der Besuch einer Tangoshow.
Nach einem ausgiebigen ersten Großeinkauf verlassen wir die Hauptstadt in
südlicher Richtung.
Wir erreichen die Halbinsel Valdés. Valdés ist das reinste Tierparadies. Wir
begegnen Guanakos, Magellanpinguinen, Seelöwen und Seeelefanten, sowie
Gürteltieren.
Mit etwas Glück sehen wir bei einer Bootstour die riesigen Südkaper-Wale.
Manchmal lassen sich diese sogar vom Festland aus beobachten.
2. Woche
Mehrere Tage fahren wir durch die endlos erscheinende Pampa. Wir erreichen
die Magellanstraße und setzen mit der Fähre nach Feuerland über.
3. Woche
Auf Feuerland erreichen wir das südlichste Ende der Welt. Die Antarktis
liegt nur 1000km entfernt. Wir erkunden den Nationalpark, wo wir das
offizielle Ende der Panamericana erreichen, für uns ist es der Anfang der
Traumstraße!
Am Ende der Woche setzen wir wieder aufs Festland über und erreichen den
wohl schönsten Nationalpark Chiles.
4. Woche
Der Nationalpark ist das Traumziel jedes Wanderers. Wir nehmen uns hier
mehrere Tage Zeit, um die Natur auf uns wirken zu lassen. Wer möchte, kann
einige Wanderungen unternehmen.
Auf einem See treiben das ganze Jahr über blaue Eisberge des nahen
Gletschers.
Hier können wir uns ein Stück Eis mitnehmen und einen .Whisky on the rocks.
mit uraltem Gletschereis genießen!
Der Park begeistert mit seinen grün-blauen Gletscherseen, der vielfältigen
Flora und Fauna sowie den markanten Felsformationen.
Wieder in Argentinien erleben wir den einzigen Gletscher weltweit, der sich
momentan noch nicht zurückbildet. Die Gletscherzunge hat eine Breite von 4
km und eine Höhe von 70 m.
Das ohrenbetäubende Geräusch beim Kalben der Eismassen ist ein
unvergessliches Erlebnis.
Während einer Bootsfahrt erkunden wir weitere Gletscher des Patagonischen
Inlandeises, der größten zusammenhängenden Eismasse fern der Polregionen.
Auf der berüchtigten Schotterpiste Ruta 40 geht es durch die Pampa gen
Norden. Einzige Abwechslung sind ein paar Tiere wie Guanakos, Ñandus oder
Gürteltiere. Von einer Estancia (Farm) aus besuchen wir eine Höhle mit
Felszeichnungen.
Das Bergmassiv Fitz Roy gilt als Traumziel jedes Bergsteigers. Durch seine
markante Form gehört er zu den schwierigsten Gipfeln weltweit.
5. Woche
Am Ufer des zweitgrößten Sees Südamerikas wechseln wir wieder auf die
chilenische Seite. Immer wieder genießen wir traumhafte Blicke auf den
unglaublich blauen See und die schneebedeckten Berge im Hintergrund.
Wir treffen auf die Carretera Austral, die General Pinochet aus
strategischen Gründen bauen ließ. Auch wenn es nur eine teilweise schlechte
Piste ist, ist sie die einigste Straßenverbindung in den Süden des Landes.
Von einem kleinen Dorf aus unternehmen wir einen Bootsausflug zu kleinen
Inseln aus Marmorgestein.
Im kalten Regenwald besuchen wir einen Nationalpark, dessen Mittelpunkt der
Ventisquero Colgante, ein hängender Gletscher, bildet.
6. Woche
Wir kommen durch ein Dorf, das von deutschen Einwanderern gegründet wurde.
Hier kann man im Café Rossbach köstlichen deutschen Kuchen genießen oder
sich die Teppichfabrik von Herrn Hopperdietzel anschauen.
Wieder auf argentinischer Seite gelangen wir in das Seengebiet. Die Gegend
vermarktet sich als die Schweiz Südamerikas.
Bei gutem Wetter fahren wir mit der Seilbahn auf einen Berg, von dem man ein
herrliches Panorama auf die Seen und Berge genießen kann.
Am Ufer des Sees Nahuel Huapi geht es über einen Pass wieder rüber nach
Chile.
7. Woche
Auch auf chilenischer Seite sind hier noch sehr viel Deutschstämmige
anzutreffen. Die Deutschen haben das Bild der Dörfer und Gemeinden geprägt.
Wir besuchen das Freilicht-Museum der deutschen Einwanderer und können auch
hier in einem der alten Cafés ein leckeres Stück Kuchen essen. Bei gutem
Wetter sehen wir den ebenmäßigen Kegel des Vulkans Osorno.
Wir befinden uns schon längst im Seengebiet. An einem der zahlreichen Seen
bleiben wir auf einem Campingplatz, von dem man auch den aktiven Vulkan
Villarica sehen kann. Am freien Tag kann wer möchte ein Stück auf den
Villarica fahren, an dessen Hang sich ein Skigebiet befindet.
Unterhalb von Santiago legen wir noch einen Stopp am Salt de Laja, dem
größten Wasserfall Chiles, ein.
In Santiago, der modernen Hauptstadt Chiles, unternehmen wir eine
Stadtführung. Unter anderem fahren wir mit der Seilbahn auf einen Berg, von
dem man einen guten Überblick auf die Metropole hat.
Über einen gut ausgebauten Pass queren wir die Anden. Unterwegs passieren
wir den höchsten Berg der Welt außerhalb des Himalayas, den Aconcagua mit
seinem 6962m hohen Gipfel.
Unser nächstes Ziel ist die Weinhauptstadt Argentiniens.
In der Umgebung besuchen wir zwei Weingüter mit anschließender Kostprobe.
8. Woche
Im Norden befindet sich das Valle de la Luna, das Mondtal, welches wir bei
einer Rundfahrt kennen lernen werden. Ganz in der Nähe befindet sich ein
weiterer markanter Nationalpark, dessen Steinformationen und steilen
Felswände wir im Rahmen einer Tour erkunden werden.
Unsere Route führt uns durch eine spektakuläre Canyonlandschaft. Unterwegs
besuchen wir das Pachamama-Museum, das der Mutter Erde gewidmet ist.
Schließlich erreichen wir Salta.
Die Stadt trägt ihren Beinamen .La Linda. - die Schöne, mit Recht. Bei einem
Rundgang lernen wir die mit Palmen und Orangenbäumen Plaza sowie die
märchenhaften Kirchen kennen. Abends sollte man sich eine Peña nicht
entgehen lassen: Ein Restaurant mit typischer Live-Musik. Meist wird eine
Mischung aus Folklore sowie modernem spanischsprachigem Rock gespielt.
9. Woche
Wir überqueren erneut die Anden. Die Landschaft ist atemberaubend. In
Salzseen kann man häufig Flamingos sehen, auch die eher scheuen Vicuñas sind
hier zu Hause. Nun befinden wir uns in der trockensten Wüste der Welt, hier
soll an manchen Orten noch nie ein Tropfen Regen gefallen sein. Von hier aus
bringen uns Geländewagen in den Südwesten Boliviens. Wir besuchen zwei
Lagunen. Das Wasser erscheint auf Grund von Mineralien und Mikroorganismen
unglaublich grün und rot. Wir befinden uns hier im Altiplano und kratzen
knapp an der 5000-Meter-Grenze. Für uns bleibt das der höchste Punkt der
Reise.
Die Nacht verbringen wir auf 2700m, so dass wir hoffentlich keine Probleme
mit der Höhe haben werden. Im Rahmen einer Tour besichtigen wir den Salar de
Atacama, eine der größten Salzpfannen der Erde. Hier lassen sich drei
Flamingoarten bewundern.
Um ein großes Geysirfeld zu bewundern, starten wir sehr früh mit einem
Tourbus. Es lohnt sich. Überall dampft, blubbert und zischt es. Wer will
kann anschließend in einer heißen Quelle baden.
Anschließend geht es weiter zum größten Loch der Welt, nämlich nach
Chuquicamata, die größte fördernde Kupfermine weltweit. Die Dimensionen hier
sind schon beeindruckend. Allein die Reifen der Lkws haben einen Durchmesser
von vier Metern.
Wir fahren wieder an die Pazifikküste und erreichen schließlich die
nördlichste Stadt Chiles. Hier sind zwei Gebäude von Bedeutung, das alte
Zollgebäude und die Kirche, beides Fertig-Eisen-Konstruktionen von Gustave
Eiffel.
10. Woche
Es geht erneut in die Anden. Wir akklimatisieren uns auf halber Höhe, bevor
wie in den Nationalpark an der Grenze zu Bolivien kommen. Schneebedeckte
Vulkane dominieren a Herden weiden in der kargen Hochlandsteppe. An der
Grenze?hier das Bild. Vicun zu Bolivien liegt einer der höchsten Seen der
Erde. Bei ruhigem Wetter spiegelt sich der Vulkan darin. Die Landschaft
wirkt wie gemalt. Nachdem wir die Grenze überquert haben, passieren wir den
höchsten Berg Boliviens, den Vulkan Sajama. Noch am gleichen Abend erreichen
wir La Paz. La Paz ist eine der höchstgelegenen Großstädte der Welt. Der
höchste Punkt liegt in El Alto bei 4100m. Bei der Erkundung kommt man durch
die Höhenunterschiede in der Stadt ständig aus der Puste. Dafür bleiben wir
einen zusätzlichen Tag. Bei einem Spaziergang über den Hexenmarkt sieht man
skurrile Dinge wie getrocknete Lamaembryos und allerlei seltsame Heil- und
Zaubermittelchen. Wir kommen das erste Mal an den Titicacasee. Er ist der
höchste schiffbare See der Welt. Im Wallfahrtsort Copacabana werden
regelmäßig die Autos mit literweise Weihwasser gesegnet. Auch eine billige
Möglichkeit das Geld für die Versicherung zu sparen. Über den See benötigen
wir eine kleine .Fähre.. Wir reisen nach Peru ein. Bei einem Bootsausflug
lernen wir die schwimmenden Inseln der Uro kennen. Die Inseln sind komplett
aus Schilf erbaut.
11. Woche
Wir fahren erneut ins Hochland, Ziel ist die alte Hauptstadt des
Inkareiches: Cusco. Cusco bedeutet wörtlich der Nabel der Welt und ist die
schönste Stadt Perus. Das historische Zentrum ist Weltkulturerbe der UNESCO.
Bei einem Stadtrundgang lernen wir die Plaza de Armas, die Kathedralen,
sowie das Museum der Stadt kennen.
Von Cusco führt uns der Weg ins Heilige Tal der Inkas. Hier besichtigen wir
unsere ersten Inkaruinen. Ein Zug bringt uns nach Machu Picchu. Für die
Besichtigung der Ruinen nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit. Früh morgens
mit dem aufsteigenden Nebelschwaden hat der Ort etwas Mystisches an sich.
Über die gleiche Straße fahren wir von Cusco zurück, bis zu den Grabtürmen
von Sillustani. Das Volk der Colla hat in diesen Türmen ihre Toten
bestattet. Bei wichtigen Persönlichkeiten kam es auch vor, dass Frauen oder
Diener lebendig miteingemauert wurden. Die Inka haben das Volk erobert und
den Brauch übernommen. So kann man heute auch Inka-Türme sehen.
12. Woche
Weiter geht es in die zweitgrößte Stadt Perus. Arequipa ist umgeben von
mehreren aktiven Vulkanen. Hier werden täglich bis zu 12 Erdbeben gemessen,
die einfach zum Alltag dazugehören. Wir besuchen ein altes Kloster, das noch
in Betrieb ist. Das Kloster ist angelegt wie eine kleine Stadt und
begeistert mit den kleinen Gassen und Innenhöfen. Zudem hat die Stadt eine
der schönsten Plazas mit einer großen Kathedrale sowie Arkadengängen an den
Seiten.
Von hier startet unser Ausflug in einen Canyon, der größer ist als der
berühmte Grand Canyon in den USA. Hier kann man besonders schön die
angelegten Terrassen erkennen auf den zum Teil heute noch angebaut wird.
Früh morgens besuchen wir einen Aussichtspunkt, von dem wir mit etwas Glück
Kondore erleben können. Die großen Vögel erreichen eine Flügelspannweite von
bis zu 320m und schrauben sich mit den ersten Sonnenstrahlen majestätisch in
den Himmel. Zwei Tage später steht einer der frühgeschichtlich
interessantesten Orten der Welt steht auf dem Programm. Das Rätsel der
Nasca-Linien wird wohl nie gelöst werden. Erich von Däniken, der die
Scharrbilder und Geoglyphen als Landeplätze für Außerirdische deutet, hat
sie auch bei uns bekannt gemacht. Neben überdimensionalen Figuren
faszinieren auch Linien, die kilometerlang, selbst über Berge hinweg,
schnurgerade verlaufen. Die Straßenbauer der Panamericana waren von ihnen so
fasziniert, dass sie sie kurzerhand zum Vorbild nahmen. Von einem
Aussichtsturm lassen sich nur zwei Bilder im Wüstenboden entdecken. Bei
einem halbstündigen Rundflug kann man einen guten Überblick bekommen.
13. Woche
Weiter geht es in die Weinstadt Perus, die vor allem für seinen Pisco Sauer
bekannt ist. Wir besuchen die Oase von Huacachina. Ein See, umgeben von
meterhohen Sanddünen. Wer will, kann eine Düne besteigen und von oben den
Sonnenuntergang genießen.
Wir erreichen Lima, Perus Hauptstadt. Bei einem Rundgang lernen wir das
Zentrum kennen. Nicht ganz so berühmt wie der .große Bruder. in Bogotá,
dennoch einen Besuch wert ist das Goldmuseum.
Auf der Wüstenstraße entlang der Küste gelangen wir über mehrere Orte
schließlich an die Grenze Ecuadors. Zuvor besuchen wir noch die Ruinen von
Chan Chan. Die Stadt wurde im 13./14.Jh. von den Chimu erbaut und war zu
seiner Zeit die größte Stadt Südamerikas, vielleicht sogar der ganzen Welt.
Die Besonderheit ist, dass sie komplett aus Lehmziegeln erbaut wurde. Kurz
vor der Grenze zu Ecuador ändert sich die Landschaft. Es wird wieder grün
und bergig, das Land ist wieder fruchtbar. Wir lassen die Wüste endlich
hinter uns.
14. Woche
Nach kurzen Aufenthalten in zwei Kolonialstätten erreichen wir schließlich
den wohl beliebtesten Kurort Ecuadors am Fuße eines aktiven Vulkans. Die
Umgebung ist herrlich. Unter den vielen Thermalbädern gibt es eines direkt
am Fuße eines Wasserfalls. Dies ist auch am späten Abend geöffnet, wenn der
Besuch besonders attraktiv ist. Man kann Wanderungen und Ausflüge zu
mehreren Wasserfällen in der Umgebung unternehmen. Der Ort verfügt über eine
gute touristische Infrastruktur. Zahlreiche einladende Restaurants lassen
keine Wünsche offen. Eine typische Süßigkeit hier ist Alfeñiques. Es wird
aus Zuckerrohr hergestellt und solange um einen Nagel geschlagen, bis es die
richtige Konsistenz erreicht hat. An Straßenständen sieht man vielfach eine
für uns eher zweifelhafte Delikatesse: Gegrilltes Meerschweinchen.
Auf der Straße der Vulkane geht es nach Quito, der Hauptstadt des Landes.
Die Hauptstadt ist aufgeteilt in eine Alt- und eine Neustadt. Bei einem
Bummel durch die Altstadt lernen wir das historische Zentrum kennen. Von
hier aus ist es nicht weit zu dem offiziellen Äquatordenkmal. Einmal
zwischen der Nord- und Südhalbkugel hin und her zu springen ist schon eine
witzige Erfahrung.
Auf dem Weg nach Kolumbien übernachten wir an einem Kratersee.
15. und 16. Woche
Wir reisen nach Kolumbien ein. In Kolumbien fahren wir auf der Panamericana
durch Cali und Medelin nach Cartagena. Unterwegs werden wir . wenn es die
Zeit bis zur Verschiffung noch zulässt, eine Kaffeeplantage besichtigen.
Cartagena ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe und Touristen aller
Länder und zählt zu den schönsten Städten Südamerikas. Hier warten wir auf
die Verschiffung unserer Fahrzeuge nach Mittelamerika. Ein Badeaufenthalt
dient uns als zeitlicher Puffer.
17. Woche
Unsere Fahrzeuge kommen an Bord eines Frachtschiffes. Die Überfahrt dauert
einen Tag.
Wir selbst fliegen nach Panama, wo wir in Manzanillo unsere Fahrzeuge wieder
in Empfang nehmen werden. Wir besuchen die Hauptstadt Panama-City sowie die
Kanalzone. Anschließend geht es auf der Panamericana durch Mittelamerika.
18. Woche
Von Costa Ricas Hauptstadt San José aus, erkunden wir die Umgebung. Die mit
300.000 Einwohnern eher kleine Hauptstadt hat außer dem Nationaltheater
keine besonderen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wir werden einen Blick in den
dampfenden Kratersee eines noch aktiven Vulkans werfen. Allein die Fahrt zum
Krater ist eine Reise wert. Auch steht ein Park mit mehreren Wasserfällen
auf dem Programm, wo wir aus nächster Nähe Kolibris beobachten können.
Wir fahren durch eine Gegend, die auch in der Schweiz liegen könnte. Das hat
sich auch der Erbauer eines Hotels hier gedacht, ein bis ins Detail
Schweizer Hotel, wo wir abends Züricher Geschnetzeltes oder Käsefondue
genießen können. Mit etwas Glück sehen wir auch den aktiven Vulkan Arenal
Lava spucken.
19. Woche
In Nicaragua steht eine Zigarrenfabrik und die Fahrt auf einen weiteren
aktiven Vulkan, bei dem man mit dem Wohnmobil direkt an den rauchenden
Kraterrand fahren kann, auf dem Programm. Wir übernachten in Granada, eine
der ältesten Städte Lateinamerikas, direkt am Managua-See. Schon sind wir in
Honduras. Wir besichtigen die Hauptstadt Tegucigalpa und sehen unsere ersten
Maya-Ruinen, die gleichzeitig auch die südlichsten Maya-Ruinen sind. Die
Ruinen von Copán sind vor allem bekannt wegen ihrer Stelen. Darüber hinaus
schauen wir uns auch den größten und schönsten Wasserfall von Honduras an
und passieren den größten See des Landes.
20. Woche
Wir erreichen das kleine Land El Salvador. Hier erholen wir uns zwei Tage
direkt am Strand.
Guatemala ist ein weiterer Höhepunkt der Reise. Wir erleben eine
märchenhafte Kolonialstadt, die ehemalige Hauptstadt des Landes. Das Zentrum
steht unter UNESCO Weltkulturerbe und bezaubert mit seinem Charme. Am
herrlichen Atitlánsee, der von aktiven Vulkanen gesäumt ist, gönnen wir uns
einen freien Tag. Wer will kann den nahe gelegenen Markt besuchen.
Ein Highlight Guatemalas sind die beeindruckenden Mayaruinen Tikal mitten im
tropischen Dschungel.
21. Woche
Über das einzig englischsprachige Land Zentralamerikas, Belize, gelangen wir
nach Mexiko. Mexiko hat mehr zu bieten als Tacos und Tequila: Traumstrände
erwarten uns ebenso wie koloniale Städte, Märkte und Mayaruinen. Beginnen
werden wir dabei auf der Halbinsel Yucatán, wo wir uns ein paar entspannte
Strandtage gönnen werden.
22. Woche
Nachdem wir uns von der Riviera Maya verabschiedet haben, schauen wir uns
die beeindruckenden Maya-Ruinen von Chichén Itzá und Uxmal an. Am Golf von
Mexico besuchen wir Campeche, das sich bis heute den Stil einer typisch
spanischen Stadt bewahrt hat.
23. Woche
Im Dschungel von Chiapas besuchen wir die berühmte Mayastadt Palenque und
können in Villahermosa die monumentalen Steinköpfe der Olmeken bewundern.
Die nächste Station unserer Reise ist Puebla, mit der größten Pyramide der
Welt.
24. Woche
Drei Tage lang erkunden wir Mexiko-City.
In der Umgebung liegen auch noch zwei sehr interessante Stätte, darunter
Teotihuacán, die größte präkolumbianische Stadtanlage auf dem amerikanischen
Kontinent.
25. Woche
Auf dem Weg nach Guadalajara liegt Tula mit den berühmten Atlanten.
Nach der Besichtigung von Guadalajara, die Stadt der Mariachis, kommen wir
an die Atlantikküste, wo wir bei San Blas an einem schönen Strand stehen.
26. Woche
Bei Guaymas verlassen wir die Küste und überqueren in Nogales die Grenze zu
den USA.
Die letzte Station unserer Reise ist Tumbstone in Arizona, wo nach 180 Tagen
die geführte Mobiltour offiziell endet.
| |
| 
|