Wer kennt ihn nicht, den 1958 von Hans Domnick gedrehten Dokumentarfilm
.Traumstraße der Welt., der den Zuschauer in zwei Stunden über die
Panamericana von Alaska bis nach Feuerland entführt und ihm dabei in
grandiosen Bildern den Westen des amerikanischen Kontinents erschließt.
Auch ich habe diesen Film irgendwann in meiner Jugend gesehen und eigentlich
immer davon geträumt, selbst einmal diese Reise unternehmen zu können. Wenn
man nicht gerade der geborene Abenteurer ist, bleibt es auch sicher meist
bei dem Traum. Irgendwann in all den Jahren, ich mag so um die Vierzig
gewesen sein, habe ich Freunde und Bekannte auf dieses Thema angesprochen,
denn eine solche Reise wollte ich nicht nur zu zweit unternehmen. Aber wie
zu erwarten, fand ich nur wenig Resonanz. Darauf wanderten die Pläne auch
wieder in die Schublade .unerledigte Träume., wo sie vielleicht auch für
immer verschwunden wären, wäre nicht da der 1. Dezember 2007 gewesen. An
diesem Tag wollten meine Frau und ich in die Pfalz zum Weihnachtsmarkt.
Unmittelbar vor der Abfahrt habe ich noch schnell meine Mails gelesen und
stieß dabei auf den Hinweis, dass die Firma Seabridge im Herbst 2009
beabsichtigt, zum zweiten Mal diese Reise als geführte Wohnmobiltour
anzubieten.
Ich war wie elektrisiert. Der alte Traum hatte sich aus der Schublade
befreit und war plötzlich aktueller denn je.
Ich habe es dann noch bis an die Autobahnausfahrt Rheinböllen auf der A61
ausgehalten, bis ich Inge von dieser Möglichkeit erzählte . und sie hat den
großen .Fehler. begangen und nicht direkt .Nein. gesagt.
Nach einigen Tagen des Hin und Her habe ich dann meinerseits eine Mail an
Seabridge verfasst und unser Interesse kundgetan. Auf der Hausmesse von
Seabridge im April in Klüsserath an der Mosel haben wir genauere
Informationen zu der Reise erhalten und unsere Reiseleiter Janette Emerich
und Uwe Hamm kennengelernt. Danach dauerte es keine Woche mehr und wir
hatten uns für die Fahrt fest angemeldet. Auf einem weiteren Treffen im
September 2008, wiederum in Klüsserath, hoffe ich vielleicht schon den einen
oder anderen Reiseteilnehmer kennenzulernen.
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